Medizinische Trainingstherapie

Bei der medizinischen Trainingstherapie geht es um die Verbesserung von körperlichen Beschwerden durch Training. Dies betrifft zum einen Probleme am Bewegungsapparat und zum anderen Beschwerden in Zusammenhang mit dem Herz-Kreislaufsystem und dem Stoffwechsel. Beides kann durch ein aktives Trainingsprogramm positiv beeinflusst werden.

Die medizinische Trainingstherapie stellt somit eine ideale Ergänzung zu passiven Therapiemethoden wie der Manuellen Therapie dar. Ein Beispiel, beim dem die medizinische Trainingstherapie sehr gute Wirkung zeigt, ist der vordere Knieschmerz bei Belastungen wie dem Stiegensteigen und dem Bergabgehen. Hier kann eine gezielte Kräftigung der Hüft- und Beinmuskulatur sehr rasch zu einer Verringerung der Schmerzen führen. Aber auch andere Bereiche des Körpers wie z.B. die Wirbelsäule oder die Schulter lassen sich durch Training sehr gut beeinflussen.

Neben dem Bewegungsapparat hat speziell das Ausdauertraining viele postitive Effekte auf das Herz-Kreislauf-System sowie den Stoffwechsel. Hier kann sehr viele Volkskrankheiten wie Bluthochdruck, Arteriosklerose, erhöhten Blutfetten, Diabetes, Übergewicht usw. vorgebeugt bzw. entgegengewirkt werden. Auch das Risiko an Krebs zu erkranken, kann durch Ausdauertraining reduziert werden. Im Allgemeinen gilt, dass eine gute Ausdauer mit einer höheren Lebenserwartung einhergeht.